In The Year 2025...
pglp entwirft gemeinsames städtebauliches Leitbild für die Samtgemeinden Heemsen, Liebenau, Marklohe und Steimbke
Im Rahmen des Modellprojekts Umbau statt Zuwachs - regional abgestimmte Siedlungsentwicklung in der Region Weserberglandplus entwirft pglp Spielregeln für zukünftige interkommunale Abstimmungen.
Konkret ging es um die Ausarbeitung eines innovativen integrierten Planungskonzeptes für die interkommunal abgestimmte Fortschreibung von Flächennutzungsplänen. Das von pglp ausgearbeitete Konzept dient als Modell für die strategische und methodische Bewertung künftiger Siedlungsentwicklung in Lage, Qualität und Quantität vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden demografischen Entwicklungen in der Region.
Die Region Weserberglandplus besteht aus den Gebietskörperschaften und Kommunen der Landkreise Holzminden, Hameln-Pyrmont, Schaumburg und Nienburg/Weser. Etwa die Hälfte der Kommunen nehmen an dem Modellprojekt Umbau statt Zuwachs - regional abgestimmte Siedlungsentwicklung teil.
Die vier Samtgemeinden Heemsen, Liebenau, Marklohe und Steimbke befinden sich in ähnlicher struktureller Lage in Bezug auf das benachbarten Mittelzentrum Nienburg. Alle Kommunen sind von Bevölkerungsrückgängen zwischen rund 9 % und 16 % betroffen. In allen Gebietskörperschaften stehen strukturelle Entscheidungen an, die in die Neuaufstellung der Flächennutzungspläne münden sollen.
Ein Schwerpunkt der Arbeit war es, die örtlichen Entscheidungsträger zu mobilisieren und in den Entwicklungsprozess einzubinden. In moderierten Konferenzen wurden alle relevanten Vertreter an einen Tisch gebracht. Über Planungs- und Entwicklungskonferenzen wurden bestehende Defizite, Potenziale und Ziele benannt und die Ergebnisse anschließend bewertet und abgestimmt.
Die inhaltliche Umsetzung wurde in die drei Blöcke Bestandsaufnahme und Analyse der Ausgangslage, Auswertung der Potenziale und 3. Entwicklung von Konzepten / Strategien unterteilt. Als Gesamtergebnis des Arbeitsprozesses hat pglp ein räumliches Strukturkonzept (RSK) als informelles Planwerk mit folgenden Bestandteilen erarbeitet:
• Entwicklungsstrategie Wohnen
• Entwicklungsstrategie Infrastruktur
• Ökonomische Steuerungsinstrumente zur Begrenzung von Bauland
• Verbindliche Vorgaben zur Reduzierung von Bauland sowie
• Ansätze für eine Leitbilddiskussion
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